Freiwillige   Feuerwehr   der   Stadt   Leichlingen
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Ab 6. November: Sirenenprobe in Leichlingen

 

Am 6. November wird im Stadtgebiet Leichlingen um 12:00 Uhr eine Probeauslösung der Sirenen durchgeführt, um diese auf ihre Einsatzbereitschaft zu überprüfen. Dies ist der Beginn einer monatlich wiederkehrenden Funktionsprüfung, jeweils am 1. Samstag zur gleichen Zeit.

Wir möchten diesen ersten Testlauf zum Anlass nehmen, Ihnen ein paar Informationen zu diesem Thema mit auf den Weg zu geben.

In den Anfängen des Feuerlöschwesens erfolgte die Alarmierung der „Löschenden Zunft“ - durch die Stadtwache, meistens Nachtwächter oder Türmer alarmiert. Neben dem althergebrachten Ausruf „Feurio!“ setzte sich schnell die lautstarke Übermittlung der Brandgefahr durch Feuerglocken und später die ersten Sirenen durch.

Während der Kriegstage kam den Sirenen neben dem Ruf nach der Feuerwehr weitere Bedeutung zu, wenn die Bevölkerung vor herannahender Gefahr gewarnt werden musste. Im Rahmen des Bevölkerungsschutzes ist der damals als „Fliegeralarm“ bekannte, auf- und abschwellende Heulton unter anderen Vorzeichen noch heute in Verwendung (siehe unten). Nach Ende des Kalten Krieges liegt sein Einsatz bei der Warnung der Bevölkerung vor Naturgewalten oder zum Beispiel Unglücken in der Industrie.

 

Die Situation heute

Die Feuerwehr in Leichlingen wird seit Anfang der 80er Jahre über die sogenannten „Meldeempfänger“ - kurz als „Piepser“ bezeichnet - alarmiert. Der laute Feueralarm über die Sirene war damit nicht mehr erforderlich.

Mit Ende der politischen Spannungen zwischen den Ost- und Westmächten verlor auch der Bevölkerungsschutz an Bedeutung, die Sirenenwarnung und -wartung geriet so - nicht zuletzt aus Kostengründen - in Vergessenheit. Mit den häufiger und gefährlicher werdenden Naturereignissen und dem Bedarf einer Warnung der Bevölkerung im Unglücksfall entwickelt sich jetzt wieder ein Trend, alte Sirenen wieder in Betrieb zu nehmen. Es gewinnt die Erkenntnis Oberhand, dass die Sirenen ein durchaus hilfreiches Mittel zur allgemeinen Warnung sind.

Was aber passiert im Ernstfall, bis es soweit ist? Eine Sirene ist immer nur ein Teil des Systems, das die Bevölkerung warnen und informieren soll. Neben den dann in Rundfunk und Fernsehen verbreiteten Informationen sind in diesem Fall auch Lautsprecherdurchsagen vorgesehen, die im Regelfall von der Feuerwehr durchgeführt werden.

 

Sirenensignale und ihre Bedeutung

Im Allgemeinen sind es wenige, verschiedene Signale, die eine Sirene von sich gibt. Diese unterscheiden sich zum einen in den Unterbrechungen und dem auf- und abschwellenden Heulton sowie in der Dauer des Signals:

Die verschiedenen Alarmtöne einer Sirene im Überblick: Feueralarm, Zivilschutzalarm und das Entwarnungssignal.


Diese Signale gelten für Deutschland. Im Rahmen der Standard-Anpassung der Europäischen Union wird mittlerweile auch über ein einheitliches Sirenensignal diskutiert - die Umsetzung ist ungewiss. Auch wenn der Feueralarm für Sie als Bürger kaum Bedeutung hat, sollten Sie wissen, was die zwei anderen Signale für Sie bedeuten. Generell können Sie davon ausgehen, dass der Zivilschutzalarm nicht ohne konkreten Anlass ertönen wird (z. B. Für Übungs- oder Testzwecke). Bei diesem Signal gilt dann folgendes:

Der einminütige Dauerton zur Entwarnung kündet vom Ende der akuten Gefahr.

 

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