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Freiwillige Feuerwehr der Stadt Leichlingen |
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Leistungsnachweis 2010 in Odenthal
Ein großes weißes Kreuz auf dem Boden markiert die Stelle, auf der in den nächsten fünf Minuten eine fertig zusammengebaute Bockleiter stehen soll. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr machen sich daran, die Unfallstelle abzusichern und die vierteilige Steckleiter auseinanderzunehmen und zu verschränken.
Andere bauen in der Zwischenzeit die Krankentrage auf. Schließlich bekommt der Truppführer das Sicherheitsseil angelegt. Nach nur zwei Minuten und 51 Sekunden ist es geschafft: Die neun Einsatzkräfte des Witzheldener Löschzuges der Freiwilligen Feuerwehr Leichlingen haben die Übung "Rettung einer Person aus einem Brunnenschacht" erfolgreich absolviert.
"Sinn und Zweck ist es, das Improvisationstalent der Einsatzkräfte mit den vorhandenen Geräten zu erproben", sagte Roland Hillbrenner, stellvertretender Leiter der Leichlinger Feuerwehr. "An Einsatzstellen passieren so viele üble Dinge, daher ist es wichtig, dass die Übungen vernünftig absolviert werden."
Die Aufgabe war Bestandteil des 28. Leistungsnachweises der Feuerwehren des Rheinisch-Bergischen Kreises. Auf dem Gelände des Schul- und Sportzentrums in Odenthal traten gestern Morgen 14 Gruppen in vier verschiedenen Disziplinen gegeneinander an – alles unter den strengen Augen der Schiedsrichter: "Wir achten unter anderem darauf, ob der Einsatzbefehl korrekt wiedergegeben wird, die Knoten richtig sitzen und die Einsatzstelle abgesichert ist", erläuterte Prüfer Thomas Mittermüller, der mit drei Kollegen die Leistung der einzelnen Gruppen bewertete.
Lauf in voller Montur
Beim sportlichen Teil des Wettbewerbes galt es, einen Staffellauf zu bewältigen – in voller Feuerwehr-Montur. Auf einen Schwebebalken und eine Kriechstrecke wurde wegen der schwierigen Wetterverhältnisse dieses Mal verzichtet: "Die Gefahr, dass sich jemand verletzen könnte, ist zu hoch", sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister Norbert Tillenkamp, der den Wettbewerb leitete.
Doch nicht nur Körpereinsatz war gefragt: Jede Gruppe musste sich einer theoretischen Prüfung unterziehen. Getestet wurde in den Bereichen Rechtsgrundlagen sowie Fahrzeug- und Gerätekunde. In einer Höchstzeit von drei Minuten mussten die Feuerwehrleute zudem Knoten und Stiche – darunter Kreuzknoten und Pfahlstich – legen. Bei dem Leistungsnachweis waren alle Altersklassen und Dienstgrade vertreten. Und nicht nur Gruppen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis: Auch eine Truppe aus Solingen hatte den Weg nach Odenthal gefunden.
von links nach rechts: Alexander Willems (LZ IV), Frederic Wieden (LZ IV), David Schweer (LZ IV), Michael Strieker (LZ IV), Lisa Reitemeier (LZ III), Lars Moskopp (LZ IV), Daniel Hippe (LZ II), Robert Wieden (LZ IV), Robin Weinberg-Lettermann (LZ IV)
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Ergebnisse Leistungsnachweis 2010 in Odenthal: PDF-Download
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